2 Fragen zu Problemen nach Update auf Version 2.14

Probleme und Fragen zum Fenster "Einstellungen"
JasonB01
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2 Fragen zu Problemen nach Update auf Version 2.14

Beitrag von JasonB01 » 06.02.2011, 13:00

Hallo,

nachdem ich das Update auf Version 2.14 vorgenommen habe, stehe ich vor folgenden Problemen:

1. Mein Ausgabeverzeichnis ist auf "c:\" eingestellt. Ich bekomme daher die Fehlermeldung "Die Pfade dürfen nicht auf ein Grundverzeichnis (root) eingestellt sein". Wenn ich das nun ändern will, hängt sich das Programm auf, d.h. es ist für mich z.Zt leider nicht nutzbar.

2. Meine DVR-Compress 2 Lizenz kann nicht gefunden werden. Gleichzeitig kommt die Meldung, dass sich unter meiner Kundennummer eine Lizenz mit einer anderen Seriennunmer befindet. Was muss ich tun?

Für eine schnelle Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Jason
Cer
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Beitrag von Cer » 06.02.2011, 14:38

Hallo,

hier mein inoffizieller Tipp:

Gehe in Dein Benutzerverzeichnis und von dort nach:
\AppData\Roaming\Haenlein-Software\DVR-Studio HD 2
Dort findest Du eine Konfigdatei.
Diese könnte man mit NOTEPAD ändern oder evtl. löschen.
=> Bevor Du das testest mach aber eine Sicherheitskopie!

Andere Alternative wäre HD-Studio komplett zu deinstallieren, inkl. aller Verzeichnisse. dann neu installieren.
Oder warten bis die nächste Beta rauskommt.

Zum Compress hatte ich hier im Forum schon was gelesen. meines Wissens ändert sich die nummer wenn Du die Hardware änderst. Auf jeden Fall kann man wohl übers Kundencenter die Seriennummer umziehen (alte deaktivieren, neue aktivieren).
Und auch das hier mal lesen:
viewtopic.php?t=4423

Gruß,
Cer
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Tobias
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Beitrag von Tobias » 07.02.2011, 10:03

Hallo Zusammen,

ihr könnt Notfalls die Config-Datei zurück setzen lassen, wenn ihr beim Programmstart die SHIFT-Taste gedrückt haltet.

Hallo JasonB01,

kannst du uns sagen, welche Pfade du vorher genau eingestellt hattest?
Eigentlich sollte sich das Programm nicht aufhängen.

Es prüft jetzt nur beim Starten oder ändern der Pfade, ob diese den neuen "Richtlinien" entsprechen.
MfG
Tobias
JasonB01
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Beitrag von JasonB01 » 07.02.2011, 21:40

Hallo Tobias,

beide Probleme konnte ich zwischenzeitlich lösen.

1. indem ich das Einstellungs-Fenster, das sich beim Start automatisch geöffnet hat (Bug?), einfach ignoriert habe. Wenn man hier tätig werden wollte, hat sich das Programm aufgehängt. Komischerweise konnte ich aber das Einstellungsfenster über die Menüleiste nochmals (!) öffnen und das Ausgabeverzeichnis ändern. Seitdem keine Probleme mehr. Danach konnte ich dann auch meine Vollversion von Compress aktualisieren.

Trotzdem vielen Dank für eure Tips.

Jason
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Ralf
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Beitrag von Ralf » 08.02.2011, 20:43

Hallo JasonB01,
beide Probleme konnte ich zwischenzeitlich lösen.


Ich hoffe doch sehr, dass Du dieses mal genauer Dein Handeln bedacht hast.

Also c: einzustellen ist ein fataler Bedienfehler, den wir nun in der 2.14 sicher abfangen können.

Zum Glück hast Du das nur beim Ausgabeverzeichnis gemacht, denn das wird nicht automatisch komplett gelöscht wie das "temporäre Authoring-Dateien". Hier wird einfach der ganze Inhalt inkl. Unterverzeichnisse ohne Rückfragen gelöscht.

Aber auch solche Benutzer gibt es und fragen uns ernsthaft noch warum es Probleme gibt.
Dieses Bild kam von einem Kunden:

Bild

Er hatte alles auf F:/ gestellt. Sobald er nun eine DVD erstellte, wurde durch das Löschen des temporären Authoringverzeichnisses der GESAMTE Inhalt der Platte F:/ gelöscht. Er hatte somit auch alle Projekte, Vorlagen und bisher bearbeiteten Aufnahmen im Ausgabeverzeichnis gelöscht.

Was passiert wäre, wenn er statt F: das Laufwerk C: eingestellt hätte, brauche ich wohl nicht zu schreiben…. :shock:
Mit freundlichen Grüßen

Ralf

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Cer
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Beitrag von Cer » 09.02.2011, 10:58

Hallo Ralf,

aus Sicht eines Endkunden der sich nicht mit den interna des PC auseinander setzen will, kann ich es schon verstehen das man dort zum einen einfach ein Laufwerk einträgt und zum anderen überall das gleiche.

Deswegen und besonders weil es damit zu "Unfällen" kommen kann, könnte man ja auch erwarten das im angegebenen "Speicherort" für jeden Ablagetyp ein Verzeichnis angelegt wird das dann alles enthält. D.h. wenn man überall F:\ einträgt hat man 5 verschiedene Verzeichnisse.
Beim automatischen Aufräumen kann man dann das entsprechende Verzeichnis gefahrlos löschen.

Ich fände diese Lösung Kundenfreundlicher und weniger Wartungsintensiv.

Gruß,
Cer
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Beitrag von mannix » 09.02.2011, 11:34

... oder das Programm "merkt" sich seine temporären Dateien und löscht sie nach getaner Tat wieder. Das klappt doch bei anderen Programmen auch.

LG mannix
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Beitrag von Cer » 09.02.2011, 12:01

mannix hat geschrieben:... oder das Programm "merkt" sich seine temporären Dateien und löscht sie nach getaner Tat wieder. Das klappt doch bei anderen Programmen auch.
Ausser es stürzt ab oder wird abgeschossen, dann weiss es das nicht mehr. Und bei den projektdateien die nach x Tagen erst gelöscht werden klappt das auch nicht.
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Ralf
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Beitrag von Ralf » 09.02.2011, 15:38

Hallo Zusammen,

also das mit den Verzeichnissen haben wir uns lange überlegt.

Alle Dateien sich zu merken ist nicht praktikabel und führt schnell zu Leichen, nur weil etwas nicht gespeichert wurde. Dazu kommt der Aufwand es auch verwalten zu müssen.

Wir ich in dem Beitrag viewtopic.php?t=4467 erklärt habe, gibt es verschieden Arten auch das Auswuchern von nicht benötigten Daten zu begrenzen.

Das einfachste ist es die Verwaltung einfach dem Programm zu überlassen und nicht versuchen manuell einzugreifen.
Mit der Logikkontrolle beim Einstellen fangen wir nun ja die Fehlbedienungen ab.

Leider gab es weit mehr Verzeichnis-Verbieger als wir gedacht haben.

Anhand der Rückmeldungen gab es einige User. Übert 40 haben sich gemeldet, die entweder ihren Fehler gar nicht erkannt hatten oder es nicht ändern konnten, weil das Programm dabei abstürzte.
Die Zahl die es einfach angepasst haben dürfte um ein vielfaches höher gelegen haben.

Diese Verzeichnisanpassungen machten auch viele Probleme: In einem großen Anteil der Supportanfragen waren solche verbogenen Pfade auch der Grund für die Fehlfunktionen. Alleine aus diesem Grund musste die Überwachung unbedingt kommen.

Wirklich dumm gelaufen ist dabei aber, dass unter gewissen Umständen man die falschen Pfade nicht korrigieren konnte. Das war wirklich ein Bug, den wir auch gefunden und gelöst haben.

Damit nun auch die immer weiter kommenden Anfragen von Usern aufhören, die auf die 2.14 umsteigen, werden wir heute oder morgen neue Versionen online stellen.
Mit freundlichen Grüßen

Ralf

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peterfido
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Beitrag von peterfido » 12.02.2011, 16:48

Ich selbst programmiere auch und das schon seit Jahren. Das es DAUs gibt, sollte jeder Programmierer wissen. Zu löschende Dateien würde ich anhand der Dateiendung ausgemachen. Das am besten 2 physikalisch unterschiedliche Festplatten genutzt werden, sollte bei vorhandensein automatisch passieren. Dieses bedeutet einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs. Dateileichen lassen sich vermeiden, indem man eine LogDatei mitführt. Dort wird sich gemerkt, welche temporäre Datei angelegt wurde und nach dem Löschen wird dieser Eintrag wieder aus dem Log entfernt. So lassen sich nach dem Start zuverlässig Dateileichen aufspüren und nach einer evtl. Benutzerabfrage diese ohne weiteren Schaden löschen.

Ansonsten schreibe ich hier nur noch hin und wieder mit und gebe gern Tipps. Nutzer der Software bin ich auf Grund der Einschränkungen was bildgenaues Schneiden und vor allem dem Internetzwang betrifft nicht.
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Ralf
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Beitrag von Ralf » 12.02.2011, 18:19

Hallo peterfido,
Zu löschende Dateien würde ich anhand der Dateiendung ausgemachen.
Das kannst Du leider vergessen:
1) bei über 700 Geräten sind das zig verschiedene Endungen.
2) es werden auch Bilder, Logdateien und auch anderweitig verwendete Endungen verwendet.
Dateileichen lassen sich vermeiden, indem man eine LogDatei mitführt. Dort wird sich gemerkt, welche temporäre Datei angelegt wurde und nach dem Löschen wird dieser Eintrag wieder aus dem Log entfernt.
Haben wir auch überlegt, aber schnell wieder verworfen, denn sobald der Kunde manuell eingreift oder das Programm wegen defekten Aufnahmen abstürzt, sind diese "Löschtabellen" lückenhaft.
Das am besten 2 physikalisch unterschiedliche Festplatten genutzt werden, sollte bei vorhandensein automatisch passieren. Dieses bedeutet einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs.
Das haben wir seit Jahren auf unserer Wunschliste, aber solange es wichtigere Dinge gibt, wird es da auch noch bleiben. Noch müssen wir Prioritäten setzen und haben Arbeit ohne Ende.

Zudem: Etwas sollte man auch dem Benutzer überlassen können. Wer sich auf ein Fahrrad setzt und zielsicher an den Baum zufährt, weiß auch dass der nicht ausweicht.
Wir überwachen nun unlogische Einstellungen und ich denke das sollte reichen.
Wer nun immer noch verzweifelt versucht den Baum umzufahren, dem können wir auch nicht mehr helfen.
Mit freundlichen Grüßen

Ralf

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Beitrag von peterfido » 12.02.2011, 18:31

Ja, ist mir auch schon aufgefallen. Viele Programmierer speichern Eistellungen erst beim Beenden. Meine Programme speichern immer sofort. Also Vor dem Öffnen und nach dem Schließen einer Datei. Wenn dann zwischen dem Dateilöschen und dem Austragen aus der Liste was "abkackt", dann erkennt man das daran, dass die Datei nicht mehr vorhanden ist. So braucht man nur noch den Eintrag aus dem LogFile löschen. (Ist bei mir noch nicht vorgekommen)

Wenn ein User selbst was ändert, dann ist es halt so. Dieser braucht sich dann natürlich nicht über Dateileichen beschweren. Einige Programmierer legen eine Datei in dem Ordner ab, die in etwa heisst: "Do not touch this Folder" Könnte man auch in der jeweiligen Sprache machen. Zusätzlich kann man auch in dem gewählten Pfad noch je einen Unterordner erstellen. Z.B. wird als Cache-Ordner F:\ gewählt und automatisch F:\HS_Cache oder so genutzt.
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Beitrag von Ralf » 12.02.2011, 18:43

Hallo peterfido,

ich gebe Dir völlig Recht. Programmtechnisch ist da alles machbar. Ist es aber auch sinnvoll, notwendig und wirtschaftlich. Wir können uns Wochenlang mit einem Einrichtungsassistenten, Überwachungsmechanismen und nennen wir es mal beim Namen DAU-Überwachung beschäftigen. Dann bleiben die wichtigen Dinge liegen.

Beispiel: SICHERHEITSFAHRRAD mit Stützrädern, Ultraschall Kollisionserkennung, Airbags in alle Richtungen und einen aktiven Bremsassistenten, der den DAU hindert zielsicher den Baum zu erreichen. Fahrrad Mehrkosten: 500€.

Wer kauft so was: KEINER
Mit freundlichen Grüßen

Ralf

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Beitrag von peterfido » 12.02.2011, 19:35

Ja, so ein Fahrrad würde auch ich nicht kaufen. Genau wie ich keine Software kaufe, welche eine Zwangsonlineverbindung benötigt. Andere wiederum kaufen diese wohl durchaus genau wie ein oben beschriebenes Fahrrad...

Es ist natürlich Euch überlassen, was ihr wie, wo mit einbaut. Ich für meinen Teil gebe nur Tipps, wie ich es machen würde.
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Beitrag von Ralf » 12.02.2011, 20:56

Hallo peterfido,

genau so machen wir es und deshalb unterlasse bitte die Stichelei zu der Zwangsonlineverbindung.

Diese Thema ist zigfach behandelt worden und steht generell nicht zur Diskussion.

Um es mal klar zu sagen, solltest Du dich daran nicht halten, sehe ich leider keinen anderen Weg, als Dich zu sperren, denn mit diesen sinnlosen Diskussionen vergeudest Du nur unsere Zeit.

Nimm unsere Produkte so wie sie sind oder lasse es.
Mit freundlichen Grüßen

Ralf

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